Die Fussball-Fans im Kanton Schaffhausen müssen in Zukunft mit strengeren Kontrollen und mehr Auflagen rechnen. Die Verschärfung des Hooligan-Konkordates, das 2009 eingeführt wurde, ist mit grosser Zustimmung der Bevölkerung angenommen worden. 84,6 Prozent der WählerInnen begrüsste die restriktiveren Regeln für Sportanlässe.

Neu kann der Kanton – wenn er dies für nötig erachtet – Einschränkungen beim Alkoholverkauf veranlassen oder Sitzplätze für die Zuschauer von Fussballspielen verlangen, womit die «Sicherheit» für die Besucher erhöht werden soll. Auch dürfen in Zukunft nicht nur Polizisten, sondern auch private Sicherheitskräfte Fussballfans durchsuchen.

«Das revidierte Hooligan Konkordat kann Gewaltausbrüche nicht verhindern», war sich auch die Regierung bewusst. «Mit den neu zur Verfügung stehenden Massnahmen können die Behörden jedoch dafür sorgen, dass es gar nicht erst zu Eskalationen kommt», träumt sie jedoch.

Das Komitee, welches das Referendum gegen die Verschärfung des Konkordates gefordert hatte, ist anderer Meinung. «Der irreführende Name des Konkordats suggeriert, dass Hooligans belangt werden – in Wahrheit wird aber jede Spielbesucherin und jeder Spielbesucher schikaniert», so die Argumentation.

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